große Krebsvorsorge für Männer

Die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für den Mann wurde vor 30 Jahren ausgearbeitet. In der Zwischenzeit kam es jedoch sowohl zu neuen Studienerkenntnissen als auch zur Entwicklung weiterer diagnostischen Maßnahmen die nachweislich in vielen Fällen eine sicherere und schnellere Diagnose von Krebserkrankungen gerade auch im Anfangsstadium ermöglichen. Der Berufsverband der Urologen zum Beispiel betrachtet die gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen nicht als ausreichend um eine Krebserkrankung der Prostata rechtzeitig zu erkennen. Bei Frauen sind die entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen durch den Gynäkologen schon bedeutend weiter verbreitet und üblich.

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Eine erhöhte Sicherheit bietet daher nur eine erweiterte Vorsorgeuntersuchung die wir Ihnen in unserer Praxis anbieten.

Zu diesen empfehlenswerten zusätzlichen Untersuchungen zählen:

Die Kosten betragen nach der GOÄ 99,46 €

Wir beraten Sie gerne. Für weitere Informationen können Sie sich an unseren Praxisteam wenden.

Früherkennung Darmkrebs

Darmkrebs ist hierzulande nach Brust- und Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Früherkennung:

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Untersuchung auf verstecktes Blut im Stuhl:

Seit dem 01. April 2017 steht das neue immunologische Stuhltest-Verfahren iFOBT zur Früherkennung von Darmkrebs gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zur Verfügung. Studien haben gezeigt, dass mit immunologischen Tests nicht sichtbares Blut im Stuhl mit einer höheren Sensitivität nachgewiesen werden kann.

Das notwendige Material erhalten Sie bei uns. Die Auswertung erfolgt im auswärtigen Labor.

Darmspiegelung ab 55 Jahre (Coloskopie):

Seit 2002 ist die Darmspiegelung Teil des nationalen Früherkennungsprogramms, des sogenannten Darmkrebs-Screenings.

Wir besprechen mit Ihnen Durchführung, Nutzen und Risiken einer Darmspiegelung und bei Bedarf überweisen wir Ihnen an einen Gastroenterologen.

 

iFOBT kann bei Frauen und Männern im Alter zwischen 50 und 55 Jahren jedes Jahr durchgeführt werden. Ab 55 Jahren haben die Versicherten Anspruch auf bis zu zwei Früherkennungskoloskopien im Abstand von zehn Jahren oder alle zwei Jahre auf einen Test auf okkultes Blut im Stuhl. Ist der Stuhlbefund positiv, erfolgt zur weiteren Abklärung eine Darmspiegelung.