Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen

Etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung leidet an chronischen Erkrankungen und benötigt deswegen eine kontinuierliche ärztliche Behandlung. Durch unsere breitgefächerte internistische Weiterbildung sind wir der erste Ansprechpartner. Sind Spezialkenntnisse oder spezielle Geräte erforderlich, werden wir Sie zu einem Facharzt überweisen oder zum am besten für die jeweilige Erkrankung geeignetes Krankenhaus einweisen. Unter anderem können wir folgende Krankheitsbilder betreuen:

  • Herzerkrankungen (u.a. Patienten nach Herzinfarkt oder Herzoperationen, Patienten mit Herzschwäche)
  • Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern)
  • Blutzuckerekrankungen
  • Lungenerkrankungen (COPD, Asthma)
  • Nierenerkrankungen
  • Darmerkrankungen (wie z.B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Lebererkrankungen (Hepatitis, Leberzirrhose)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Tumorerkankungen
  • Palliativmedizinische Krankheitsbilder
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Für die Erkrankungen Diabetes mellitus Typ 2, Koronare Herzkrankheit (KHK), Asthma bronchiale und Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) können gesetzlich versicherte Patienten an sogenannte Disease-Management-Programme (Chroniker-Programme) teilnehmen die wir ebenfalls anbieten und empfehlen. Ziele dieser Programme sind:

  • Koordination der Versorgung durch ein Praxisteam
  • Förderung der Kooperation aller Beteiligter
  • Differenzierte Therapieplanung unter Einbeziehung der Patientinnen und Patienten
  • Leitliniengerechte nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlung
  • Stärkung der Selbstmanagement-Fähigkeiten durch strukturierte Schulungen.

Rauchervorsorge

Rauchen ist mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden. Nach epidemiologischen Studien sind in Deutschland ca. 20 % der Todesfälle tabakassoziiert.
Jährlich sterben ca. 140.000 Menschen an Krankheiten, die durch das Rauchen mitverursacht werden. Damit zählt der Tabakkonsum zu den häufigsten Todesursachen. Raucher versterben im Durchschnitt um 10 Jahre früher als Nichtraucher.

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Rauchen erhöht bekanntermaßen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall), Lungenerkrankungen (COPD) und Lungenkrebs. Viele dieser Erkrankungen sind heilbar wenn sie früh genug entdeckt werden.

Der Raucher-Check umfasst Regel folgende Leistungen:

Die Kosten für die apparative Diagnostik betragen nach der GOÄ 144,39 €.

Die Untersuchung kann auf Wunsch um eine Diagnostik der gesamten extrakraniellen Halsgefäßen (A. carotis interna, A. Carotin externa, A. vertebralis) einschließlich IMT Messung erweitert werden.

Die Vorsorge Untersuchung kann um Bestimmung des Cotinin Wertes ergänzt werden.

Cotinin:

Es handelt sich dabei um ein Abbauprodukt des Nikotins. Durch seine längere Verweildauer im Körper eignet sich besser als Nikotin sowohl zur Einschätzung der Menge des inhalierten Rauchs durch Passivrauchen als auch zur Maßeinheit für den Tabakkonsum und ermöglicht so eine verlässliche Aussage über das Rauchverhalten.

Wir beraten Sie gerne. Für weitere Informationen können Sie sich an unseren Praxisteam wenden.

Spirometrie

Was ist eine Spirometrie?

Die Spirometrie ist ein medizinisches Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion. Diese kann über die Messung, Aufzeichnung und graphische Darstellung des Atemvolumens und der Luftflussgeschwindigkeiten beurteilt werden. Zu den wichtigsten Messgrößen der Spirometrie gehören die Vitalkapazität (das Lungenvolumen zwischen maximaler Ein- und maximaler Ausatmung) und die Ein-Sekunden-Kapazität, das Volumen, das aus maximaler Einatmung heraus in einer Sekunde ausgeatmet werden kann.

Wann ist die Untersuchung notwendig?

Sowohl allergische Reaktionen und Umweltbelastungen durch Luftverschmutzung als auch der Nikotinkonsum stellen die häufigste Ursachen für eine Lungenerkrankung dar. Bei allen Beschwerden die auf einen gestörten Gasaustausch im Bereich der Lunge hinweisen, kann die Spirometrie angewendet werden. Vom Asthma bis zum Emphysem können so zahlreiche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden bevor es zu einer dauerhaften Störung der Lungenfunktion kommt. Darüberhinaus wird die Spirometrie zur Verlaufskontrolle während der Therapie von Lungenerkrankungen eingesetzt.

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Mögliche Anwendungsgebiete sind:

  • Zur Abklärung von Luftnot
  • Nikotinkonsum
  • Chronische Bronchitis
  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • Asthma
  • Lungenfibrose
  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Patient atmet durch ein Atemrohr, in dem Atemgeschwindigkeit und Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft gemessen werden.Dabei werden verschiedene Atemmuster nach Ansage vom Patienten ausgeführt. Die Daten werden anschließend per Computer ausgewertet und in eine sogenannte Atemschleife graphisch dargestellt.