Innere Medizin

Das Gebiet der Inneren Medizin umfasst die Vorbeugung, (Früh–) Erkennung, konservative und interventionelle Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge der Gesundheitsstörungen und Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens und Kreislaufs, der Verdauungsorgane, der Nieren und ableitenden Harnwege, des Blutes und der blutbildenden Organe, des Gefäßsystems, des Stoffwechsels und der inneren Sekretion, des Immunsystems, des Stütz– und Bindegewebes, der Infektionskrankheiten und Vergiftungen sowie der soliden Tumore und der hämatologischen Neoplasien. Das Gebiet umfasst auch die Gesundheitsförderung und die Betreuung unter Berücksichtigung der somatischen, psychischen und sozialen Wechselwirkungen und die interdisziplinäre Koordination der an der gesundheitlichen Betreuung beteiligten Personen und Institutionen. Die Innere Medizin stellt eine Verknüpfung aller medizinischen Disziplinen dar, soweit internistische Erkrankungen eine Rolle spielen.

 

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Die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin dauert mindestens 60 Monate die alle unter stationären Bedingungen stattfinden müssen. Obligater Teil der Weiterbildung ist u.a. das Erlangen von Kenntnissen im Ultraschal von Abdomen, Schilddrüse, Gefäße und Herz, die Durchführung und/oder Mitwirkung bei Darm- und Magenspiegelungen sowie die Rotation auf der Intensivstation. Es müssen Erfahrungen in allen Gebieten (u.a. Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie) gesammelt werden um ein breites medizinisches Wissen zu erlangen. Somit übernimmt der Internist durch sein themenübergreifenden Wissen eine Art Lotsenfunktion und koordiniert die Diagnosen- und Behandlungsprozesse.