Immunstatus

Erkrankungen des Immunsystems, die durch eine vorübergehende oder irreversible Schädigung der Abwehrfunktion gekennzeichnet sind, werden als Immundefekt bzw. Immundefizienz bezeichnet. Entsprechend der im Vordergrund stehenden Störung wird zwischen Defekten der angeborenen (unspezifischen) und der adaptiven (spezifischen) Immunität bzw. zwischen zellulären und humoralen Immundefekten (Mangel an Antikörpern, Komplement und anderen abwehraktiven Proteinen) unterschieden. Ursächlich differenziert man zwischen primären (genetisch bedingten) und sekundären (erworbenen) Immundefekten.

Bildquelle: www.shutterstock.com

Viele Erkrankungen stehen in direktem Zusammenhang mit Störungen im Immunsystem. Menschen mit normal oder überdurchschnittlich gut funktionierendem Immunsystem haben z.B. ein deutlich geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. Auch Allergien, Arthrosen und Rheuma haben ihre Ursache im Fehlverhalten der körpereigenen Abwehr

Folgende Laborwerte sind Teil der Untersuchung:

  • Großes Blutbild
  • IgA
  • IgM
  • IgG
  • IgE
  • Zellulärer Immunstatus (CD3, CD4, CD8, CD19, CD16, CD56)