Ultrasschall von Abdomen und Retroperitoneum

Was ist ein Ultraschall von Abdomen und Retroperitoneum?

Die Untersuchung erlaubt eine Darstellung der Bauchorgane mittels einer Ultraschallsonde. So können krankhafte Veränderungen in vielen Fällen frühzeitig erkannt und einer zielgerichteten Behandlung zugeführt werden.
Sie zählt zu den nicht invasiven, diagnostischen Verfahren. Die Bildgebung mit einem Ultraschallgerät erfolgt nach dem sogenannten Impuls-Echo-Verfahren. Dabei wird vom Schallkopf ein Schallimpuls ausgesendet. Die Schallwelle wird an der Gewebestruktur unterschiedlich reflektiert. Ein zurücklaufendes Echo wird im Schallkopf empfangen und mit Hilfe der Elektronik auf einem Monitor ausgegeben. Für die Untersuchung wird ein sogenannter Konvexschallkopf (Curved Array) verwendet.

Bildquelle: Rene Reiter

Wann ist die Untersuchung notwendig?

Bei jedem unklaren Schmerzzustand im Bauchraum wird die Ultraschall-Untersuchung routinemäßig eingesetzt. So kann meist eine bessere Einordnung der Beschwerden erfolgen. Mögliche Anwendungsgebiete sind:

  • akute Bauchschmerzen
  • Lebererkrankungen
  • Erkrankungen des Gallensystems wie z.B. Gallenblasenentzündung
  • Veränderungen der Bauchspeicheldrüse
  • Erkrankungen der Nieren und/oder der Harnblase
  • Erkennung von Tumorerkrankungen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung findet im Liegen auf der Untersuchungsliege statt. Über einen zusätzlichen Bildschirm können Sie die Untersuchung mitverfolgen. Bei bestimmten Fragestellungen sollte der Patient möglichst nüchtern erscheinen. In diesen Fällen werden Sie bei der Terminvergabe hingewiesen.

Kostenerstattung:

Die Kosten werden bei bestehender Indikation von allen gesetzlichen Krankenkassen Übernommen. Wer die Untersuchung im Sinne einer Früherkennung möchte, muss diese als Privatleistung in Anspruch nehmen. Dies ist sowohl als Einzelleistung als auch im Rahmen einer individuellen Gesundheitsleistung  möglich. Für weitere Informationen können Sie sich an unsere medizinischen Fachangestellten wenden.