Spirometrie

Was ist eine Spirometrie?

Die Spirometrie ist ein medizinisches Verfahren zur Prüfung der Lungenfunktion. Diese kann über die Messung, Aufzeichnung und graphische Darstellung des Atemvolumens und der Luftflussgeschwindigkeiten beurteilt werden. Zu den wichtigsten Messgrößen der Spirometrie gehören die Vitalkapazität (das Lungenvolumen zwischen maximaler Ein- und maximaler Ausatmung) und die Ein-Sekunden-Kapazität, das Volumen, das aus maximaler Einatmung heraus in einer Sekunde ausgeatmet werden kann.

Wann ist die Untersuchung notwendig?

Sowohl allergische Reaktionen und Umweltbelastungen durch Luftverschmutzung als auch der Nikotinkonsum stellen die häufigste Ursachen für eine Lungenerkrankung dar. Bei allen Beschwerden die auf einen gestörten Gasaustausch im Bereich der Lunge hinweisen, kann die Spirometrie angewendet werden. Vom Asthma bis zum Emphysem können so zahlreiche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden bevor es zu einer dauerhaften Störung der Lungenfunktion kommt. Darüberhinaus wird die Spirometrie zur Verlaufskontrolle während der Therapie von Lungenerkrankungen eingesetzt.

Bildquelle: www.shutterstock.com

Mögliche Anwendungsgebiete sind:

  • Zur Abklärung von Luftnot
  • Nikotinkonsum
  • Chronische Bronchitis
  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • Asthma
  • Lungenfibrose
  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Patient atmet durch ein Atemrohr, in dem Atemgeschwindigkeit und Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft gemessen werden.Dabei werden verschiedene Atemmuster nach Ansage vom Patienten ausgeführt. Die Daten werden anschließend per Computer ausgewertet und in eine sogenannte Atemschleife graphisch dargestellt.